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Martin Klein wuchs in Innsbruck auf. Als Kind lernte er Cello und spielte mit seinen Schwestern in einem Streichquartett. Im Elternhaus stand auch ein altes Piano, auf dem er sich das Klavierspielen selbst beibrachte. Mit etwa 15 Jahren spielte er in ein paar lokalen Jazz- und Rockbands Schlagzeug. Später übersiedelte er nach Wien, dann nach Utrecht (Niederlande). Inspiriert von der regen holländischen Songwriter-Szene begann er selbst Songs zu schreiben, kehrte nach Wien zurück und nahm dort sein Debüt Album Songs for My Piano auf. Nach dieser CD-Veröffentlichung bekamen seine Lieder Don´t let it get you down und On my way to you massives Airplay auf dem alternativen Radiosender FM4. Der Falter schrieb von einem „Thom Yorke ohne Kunstrucksack und einem Maximilian Hecker ohne Elfenbeinturm“, der Standard von „sensibler und obsessiver Kunst“ und das Music Information Center Austria von einem der ohne Zweifel zu den hoffnungsvollsten Vertretern der heimischen Singer/Songwriter-Szene gehört. Zwischen 2007 und 2010 spielte der Musiker Auftritte im Storm Club London, im Austrian Cultural Forum London, beim Tschirgart Jazzfastival als Support von Sophie Hunger, im Radiokulturhaus Wien und beim Fest der Salzburger Festspiele. Im Jahr 2010 erschienen zwei weitere Singles. Your Heart Has Gone und Did I Ever Let You Know. Letztere wurde von Sony Music auf der FM4 Soundselection 22 veröffentlicht. Im November 2011 erschien sein zweites Album Lass und bleiben bei Traumton Records in Berlin. Mit diesem Album kehrte er zu seinen Wurzeln zurück und widmete sich seinen Songs in schlichter Solo-Besetzung. Die Lieder wurden live im Studio und unter Verzicht auf Overdubs aufgenommen. Die CD wurde am Chansonfest Berlin und bei Brut im Konzerthaus Wien präsentiert. Bayern 2 wählte Lass und bleiben zum Musik-Favoriten, FM4 schrieb von „einem nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich beeindruckendem Werk“ und das deutsche Fachmagazin Jazzthetik ortete „traumverlorene kleine Meisterwerke“. Der größte deutsche MP3 Blog Tonspion schrieb gar: „Wenn echtes Leben auf Traumwelten eines Poeten trifft. So muss Musik sein“. Zwischen 2011 und 2013 spielte Martin Klein vermehrt Konzerte in Deutschland, wie etwa im Rationaltheater München, im Zimmer 16 Berlin, im Horns Erben Leipzig oder der Veränderbar Dresden. Sein bisher größtes Konzert fand im Juni 2013 am Karlsplatz Wien statt, als er solo am Flügel sitzend, die Stadt von der Seebühne aus in den Schlaf wiegte. Am Berliner Ensemble war er mit Maresa Hörbiger in Welcome back Fräulein Else als Theatermusiker zu erleben. Als Gastmusiker ist er auf Alben von Wolfgang Ambros, Clara Luzia, Martin Spengler und Walkner.Moestel zu hören. Im Jahr 2013 veröffentlichte Martin Klein das experimentelle Album Tracks for My Keyboards. Mit diesem Werk wurde er seinem Ruf, als unberechenbarer Künstler gerecht, der sich nichts aus musikalischen Erwartungshaltungen oder Stilschubladen macht. Tracks for My Keyboards ist eine tanzbare Elektro-Platte geworden, die Martin Klein in seiner Wohnung während der letzten fünf Jahre aufgenommen hatte. Die Erweiterung seines Equipments bewirkte auch eine musikalische Expansion. Er selbst titulierte die bislang an ihm unbekannte musikalische Seite als „Elektro-Trash-Punk aus dem Wiener Untergrund“. Die Tageszeitung Die Presse schrieb darüber: „Die weltabgewandte Schönheit von Songs wie „Vienne“ und „Cello Song“ lässt erkennen, wie wenig sich Klein von der Behelfsmäßigkeit des Lebens beeindrucken lässt. Seine Träume scheinen wirklicher als alle Wirklichkeit. Sein Utopia versucht nichts weniger, als die Entzauberung der Welt rückgängig zu machen.“ Im September 2013 schrieb gar das New Yorker Nycrophone: „If you love the piano and captivating melodies, definitely familiarize yourself with his music.“ Im Jahr 2014 komponierte Martin Klein die Musik zum Film Das Kind in der Schachtel von Gloria Dürnberger. Der Film gewann den Publikumspreis der Diagonale 2014. Weiters spielte er ein Solo-Konzert in der Hafenstadt Triest im Rahmen der Ausstellung MAK – Salotto Vienna. Im Oktober 2015 erschien sein viertes Album Das Leben hat´s doch gut mit uns gemeint, das so wie Lass uns bleiben ohne Overdubs und solo am Klavier sitzend eingespielt wurde. Deutschland Radio Kultur, Ö1, Radio FM4 und Bayern 2 stellten Lieder des neuen Albums in ihren Sendungen vor. Bayern 2 ortete eine Art “neuzeitlichen Franz Schubert“ und das deutsche Fachmagazin MusikWoche berichtete: „Das Album ist ein wahres Kleinod – um diesen fast schon aus der Mode gekommenen Begriff zu verwenden, der aber genau zur weltabgerückten, romantischen, poetischen Kunst des 32-jährigen Eigenbrötlers passt. Sein Zyklus aus 13 Liedern endet mit „Gute Nacht“ aus Franz Schuberts „Winterreise“ und beginnt mit dem Titel „In sich ruht die Welt“, der programmatisch für das Album stehen könnte, und dessen Text die Stimmung eines entrückten Augenblicks in der Nachmittagssonne beschreibt. Zwischen diesen Eckpfeilern singt Martin Klein mit sanfter, verträumter Stimme am Klavier seine lyrischen Songs, die fragil wirken und doch beim Hören ihre innere Kraft entfalten.“ Konzerte (Auszug): Radiokulturhaus Wien Horns Erben Leipzig Veränderbar Dresden Rationaltheater München Fest zur Festspieleröffnung Salzburg Storm Club London Austrian Cultural Forum London TschirgArt Jazzfestival Lange Nacht der Musik Porgy and Bess Wien Posthof Linz Arge Kultur Salzburg Chansonfest Berlin New Orleans Jazz Festival Innsbruck Gartenbau Kino Wien Wuk Port Festival Arena Wien Eurosonic Festival (mit Clara Luzia) Spielboden Dornbirn (mit Oliver Welter) Tonträger: Alben 2008: songs for my piano (lindo records) 2011: lass uns bleiben (traumton records) 2013: tracks for my keyboards (teabreak records) 2015: Das Leben hat´s doch gut mit uns gemeint (traumton records) Beiträge zu Kompilationen 2007: schubert is not dead (pumpkin records) 2007: radio fm4 soundselection 17 (universal music) 2008: name (pumpkin records) 2008: projekt 8 (lindo records) 2009: death to the 80s (schoenwetter) 2010: 33 1/3 (pumpkin records) 2010: radio fm4 soundselection 22 (sony music) Als Gastmusiker 2009: clara luzia / the ground below (asinella records) 2010: radio fm4 soundselection 23 /mit walkner.moestl (universal music) 2010: structures/ walkner.moestl (defusion records) 2011: some people/ roland vogl (acute music) 2012: wolfgang ambros / 190352 (sony music)

 

Eintritt:  VVK – 7€, Abendkassa – 10€ (*Vorverkaufskarten sind bis zum Vorabend der Veranstaltung im Vinzenz Pauli und im Cafe Schubert erhältlich. Kartenreservierungen können nur zum Abendkassapreis entgegengenommen werden und sollten eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.)

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